Bayern macht den Anfang

Wie mehrere Medien mittlerweile berichten, dürfen ab Montag, 1. März neben Blumenläden, Gartencentern und Friseuren auch Kosmetikinstitute in Bayern öffnen.

Das bayerische Kabinett hat weitere Lockerungsschritte beschlossen, das teilte der Bayerische Rundfunk heute mit. Wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) sagte, dürfen ab 1. März im gesamten Freistaat neben Friseuren auch Kosmetikinstitute öffnen.

Erlaubt werde, so heißt es weiter, auch wieder Fußpflege, Maniküre und Gesichtspflege, kündigte Herrmann an – in Analogie zu den Friseuren, die ebenfalls ab Montag öffnen dürfen. Auch Nagelstudios gehören dazu.

Es gelte hier die Devise, “Gleiches gleich zu behandeln”. Erlaubt werden laut Herrmann Dienstleistungsbetriebe, die zum Zweck der Körperhygiene und -pflege nötig seien. Die Maskenpflicht entfällt laut Staatskanzlei bei Kunden nur, “soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (Gesichtspflege)”.

Quelle: @bayerischer_rundfunk

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Nächster Termin des Messe-Duos im März 2022

Die Berufsgenossenschaft zu Änderungen/Ergänzungen im Arbeitsschutz

Worauf müssen Verantwortliche in Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen achten?

Wie schützen Sie sich und Ihre Beschäftigten vor dem Coronavirus?

Der neue Branchenstandard wurde an die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sowie an die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS angepasst.

Die wichtigsten Änderungen und weitere Informationen für diese Berufsgruppen gegenüber den Versionen vom 20.05.2020 findet man auf den Seiten der BGW.

Auszug:

  • Eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern pro Person darf nicht unterschritten werden, befinden sich mehrere Personen im Raum.
  • Pausenräume müssen durchgängig gelüftet werden, wenn sich mehrere Personen darin aufhalten.
  • Beschäftigte tragen immer mindestens Mund-Nasen-Schutz (medizinische Gesichtsmaske), auch bei Hausbesuchen.
  • Für Kundinnen und Kunden gilt die vorgeschriebene Bedeckung von Mund und Nase nach den jeweiligen Verordnungen der Länder.
  • Die Verwendung von FFP2-Masken beim Bedienen ist präzisiert, wenn Kundinnen und Kunden Mund und Nase nicht bedecken können, etwa bei Gesichtsbehandlungen oder aus medizinischen Gründen.
  • Die Studioleitung muss Beschäftigten für Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten Homeoffice anbieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegenstehen